Waldorfpädagogik ist ein Angebot für alle, die dieses pädagogische Konzept für die Erziehung ihrer Kinder gutheißen.

  • Der Besuch eines Waldorfkindergartens ist keine Voraussetzung.
  • Die Finanzkraft der Eltern ist kein Auswahlkriterium für die Aufnahme der Kinder.
  • Kinder aller Kulturen sind unabhängig von ihren religiösen Auffassungen willkommen. In den USA und Ägypten, in den Townships Südafrikas, den Favelas in Südamerika, in Kirgistan und Korea: Die erfolgreiche Arbeit von über 800 Waldorfschulen auf allen Kontinenten zeigt, dass der Waldorflehrplan international praktiziert werden kann, da er an den universellen Entwicklungsbedürfnissen des Menschen orientiert ist.
  • Die Leistungsfähigkeit spielt für die Aufnahme keine Rolle: Kinder mit unterschiedlichen Begabungsschwerpunkten werden aufgenommen. Durch die innere Differenzierung in den heterogenen Lerngruppen, die besondere Methodik und das hohe Maß an Berücksichtigung der individuellen Entwicklungssituation versuchen wir, allen Kindern gerecht zu werden.

Sollte ein besonderer Förderbedarf festgestellt werden, gibt es heilpädagogisch arbeitende Waldorfförderschulen, in denen Lernbehinderte, Praktisch-Bildbare und Erziehungshilfe-Schüler gemeinsam unterrichtet werden. Einige Waldorfschulen haben einen parallelen „Kleinklassenzug“ für Sonderschüler. Integrative Waldorfschulen und Schulen mit Einzelintegration gibt es ebenfalls.

 

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