Das Kind in Ehrfurcht aufnehmen,
 in Liebe erziehen, 
in Freiheit entlassen.
Rudolf Steiner

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Die Waldorfpädagogik bietet Kindern und Eltern ein Bildungskonzept, das den Herausforderungen der modernen Gesellschaft gerecht wird. Waldorfpädagogik wendet sich dem einzelnen Kind zu, um ihm zu helfen, seine individuellen Fähigkeiten in der ihm gemäßen Weise optimal entwickeln zu können.
Sie fördert Erkenntnisfähigkeit Wahrnehmung, Kreativität, Initiative und Verantwortungsbewusstsein. Mithilfe eines breiten Unterrichtsangebots veranlagt die Waldorfpädagogik wichtige Schlüsselqualifikationen wie Erkenntnisfreude und Kompetenz, Aufgeschlossenheit, Toleranz, Teamfähigkeit, Eigenständigkeit, Kommunikationsfähigkeit und Handlungsbereitschaft.

Nicht gefragt soll werden: was braucht der Mensch zu wissen und zu können für die soziale Ordnung, die besteht; sondern: was ist im Menschen veranlagt, und was kann in ihm entwickelt werden? Dann wird es möglich sein, der sozialen Ordnung immer neue Kräfte aus den heranwachsenden Generationen zuzuführen.
Rudolf Steiner, Volkspädagogische Vorträge 1919

Die Würde des Individuums steht dabei im Mittelpunkt der Erziehung. Die unterschiedlichen körperlichen, seelischen und geistigen Potentiale der verschiedenen Menschen gelten grundsätzlich als gleichwertig. Deshalb lernen alle Schülerinnen und Schüler eines Altersjahrgangs über zwölf Jahre gemeinsam in einer Klasse. Auf eine Einteilung von Lerngruppen nach Leistung wird verzichtet.
 Die Motivation zum Lernen wird ohne Noten- und Versetzungsdruck erzeugt.

In Niedersachsen und Bremen gibt es Anfang 2011 21 Waldorfschulen mit 8711 Schülern (909 in Bremen), weltweit gibt es heute über 1.000 Freie Waldorfschulen auf allen Kontinenten.

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