Die Freien Waldorfschulen verwalten sich selbst. Die Schulführung im pädagogischen Bereich liegt beim jeweiligen Lehrerkollegium. Sonstige Aufgaben werden von Eltern und Lehrern, ggf. auch von Schülern, gemeinsam wahrgenommen. Jede Schulgemeinschaft gestaltet und verantwortet ihre innere Organisation autonom.

In der Regel arbeiten die Schulträger in der Rechtsform des Vereins. Mitglieder können Eltern und Lehrer sein. Der Vorstand wird auf der Mitgliederversammlung gewählt und besteht aus Eltern und Lehrern. Er hat alle wirtschaftlichen und rechtlichen Belange des Vereins zu regeln. Die meisten Vorstände haben einen Geschäftsführer bestellt.

Das Kollegium hat in der Regel eine Schulführung eingesetzt, die alle pädagogischen und schulalltäglichen Angelegenheiten regelt. Daneben gibt es diverse Arbeitskreise wie Eltern-Lehrer, Baukreis, Finanzkreis, Öffentlichkeit oder Basar. Die Arbeitskreise beraten ausführlich über einzelne Projekte oder auch weitreichende Entwicklungen und gewährleisten die Einbeziehung von Eltern und Schülern in das Schulgeschehen. Die konkrete Ausgestaltung der Strukturen kann in Einzelfällen auch ganz anders aussehen. Ziel ist aber immer, gemeinsam die Verantwortung für die Entwicklung der Schule zu tragen.

Zusätzliche Informationen